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Aktuelles

DA II in Pfarrkirchen

Am 25. Juni 2016 trafen sich die Kreis- und Diözesanvertreter der KLJB Passau im Kolpinghaus Pfarrkirchen. Inhalt des Ausschusses, der zweimal jährlich tagt, war unter anderem ein Beschluss zur Durchführung einer Studienfahrt an den Geburtsort des Verbandspatrons Klaus von der Flüe in der Schweiz im Jahr 2017. Außerdem wurde über anstehende Veranstaltungen wie eine Fahrt zum Zentralen Landwirtschaftsfest in München informiert und über die zukünftige Ausrichtung des Verbands beraten.

Im Studienteil beschäftigten sich die Delegierten mit der Enzyklika Laudato Si von Papst Franziskus. Nach einer kurzen inhaltlichen Auseinandersetzung mit der Schrift, machten sich die TeilnehmerInnen auf den Weg, besondere Orte in Pfarrkirchen ausfindig zu machen, die sie mit der Enzyklika in Verbindung bringen und gestalteten diese Orte individuell mit einem Blickfang und Gebetstexten. So wurde der zunächst oft theoretisch wirkende Text ganz persönlich und praktisch erfahrbar gemacht und die KLJBlerinnen und KLJBler motiviert, sich auch eigenständig an derartige Schriften heranzuwagen.

 

 

Landesausschuss der KLJB Bayern in Passau

Der Frühjahrs-Landesausschuss tagte mit rund 40 Delegierten aus ganz Bayern vom 12. bis 14. Februar 2016 in Passau. Im „Offenen Brief“ an Kardinal Marx wird der Dank dafür formuliert, in der Asyl- und Flüchtlingsfrage klare Positionen für eine von der KLJB unterstützte Willkommenskultur und christliche Nächstenliebe zu behalten statt „einfache Lösungen“ für sehr komplexe Fragestellungen zu fordern.

 

„Danke für eine Stimme der Vernunft“

„Wir wollen einfach Danke sagen, dass es hier eine orientierende Stimme der Vernunft im Meer der hektischen und lauten Wortmeldungen aus der Politik gibt“, erklärt die ehrenamtliche Landesvorsitzende Stefanie Rothermel (Augsburg) die Initiative. 

 

Die Landjugend schildert im Offenen Brief auch die Aktivitäten ihrer Ehrenamtlichen in Helferkreisen und mit Bildungsmaterial wie dem ökumenischen Werkbrief „Flucht – Zuflucht – Asyl“, der 2016 von einem Werkbrief „Integration“ ergänzt wird. Zudem verweist die KLJB auf den Beschluss ihrer Landesversammlung 2014 „Willkommen in Bayern? Unsere Verantwortung für Asylsuchende“, der vom Landeskomitee der Katholiken und vom Bayerischen Jugendring nahezu wortgleich übernommen wurde.

 

„Dem Zugang ‚Lampedusa ist unsere Verantwortung‘ von Papst Franziskus folgen wir auch in unserer praktischen Arbeit als Jugendverband auf dem Land“, erklärt Landesvorsitzender Rupert Heindl die Haltung der KLJB.

 

Tagung mit ELJ im Februar 2017

Ein weiterer, für den Verband historischer Beschluss wurde einstimmig gefasst: Vom 17. bis 19.2.2017 wird der KLJB-Landesausschuss zeitgleich mit der Landesversammlung der Evangelische Landjugend (ELJ) in Pappenheim im KLJB-Diözesanverband Eichstätt abgehalten!


Dabei können Teile der Konferenz je separat in den Verbänden stattfinden. Ein gemeinsamer Studienteil und eine gemeinsame Beschlussfassung sind angedacht. Die KLJB Bayern setzt damit ihre seit Jahren intensive, ökumenische Zusammenarbeit mit der ELJ fort, wie sie etwa bei der für den 22.-24. April 2016 in der LVHS NIederalteich geplanten ersten 
„Ökumenischen Landkonferenz“ gepflegt wird.

 

Solidarität verbindet

Der Landesausschuss der KLJB begrüßte in Passau gleich mehrere Gäste beim Studienteil zum Thema „Solidarität“.

Besonders beeindruckend waren die Erfahrungen von „Passau verbindet“, der Koordination von vielen freiwillig Helfenden der Flüchtlingshilfe in Stadt und Region Passau. Marco Ziegaus und Julia Wagner stellten die Aufgaben und Organisation ihrer Helferinitiative vor und tauschten sich mit unseren Delegierten über ihre Erfahrungen mit Helferkreisen auf dem Land aus.

Workshops zum Thema „Internationale Solidarität“ gab es zum einen mit Pfarrer Josef Göppinger aus Schöllnach (Landkreis Deggendorf), der über ein Partnerschaftsprojekt der Diözese Passau sowie ein Misereor-Projekt in Nordostbrasilien berichtete. Eva Bahner vom Oikocredit-Förderkreis Bayern bot einen Workshop für entwicklungspolitische Bildungsarbeit und ethische Geldanlagen besonders in den Ländern des Südens.

„Weniger Angst ist mehr Solidarität“

Dr. Martin Schneider, Theologischer Grundsatzreferent beim Diözesanrat München und Freising, konnte in seinem Einstieg zum Thema „Solidarität“ einen breiten Bogen schlagen, besonders auch zur Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus, die für ihn die Verbindung von sozialen und ökologischen Fragen bringt. Sehr aktuell ist auch die Forderung „weniger Angst ist mehr Solidarität“, dafür gab es als Literaturtipp „Entängstigt Euch! Die Flüchtlinge und das christliche Abendland“ von Paul Zulehner.

Im Programm des Landesausschusses war auch der Austausch der sieben Diözesanverbände zum aktuellen Stand beim Projekt „Ausgewachsen“ vorgesehen – alle haben das Thema bereits aufgenommen und in ihrer Bildungsarbeit umgesetzt!

Tauschzeitaktion sehr kreativ!

Erstmals ausprobiert wurde beim Landesausschuss eine „Tauschzeit-Aktion“, die innerhalb des Projekts als Methode in der laufenden Gemeinschaftsphase vorgestellt wird – hier lassen sich auf einem Zeitkonto individuelle Dienstleistungen verteilen. Sehr kreativ wurden Talente und Fertigkeiten gegenseitig ausgetauscht, einige Beispiele: „Ein Kompliment auf Gitarre beibringen“, „Knotenkunde“, „Geschichte vorlesen“, „Brillenputzservice“, „Erklären, wie eine Klimaanlage die Luft kalt macht“ oder „Klangschalen-Entspannung“ – diese Tauschzeit-Aktion wird nicht die letzte in der KLJB gewesen sein!

 

 

Neuwahlen bei der KLJB St. Oswald

Bei außertourlichen Neuwahlen der KLJB St. Oswald, die wegen ausbildungsbedingten Rücktritten nötig waren, konnten sich Martin Schropp und Teresa Domani als Vorstände durchsetzen.

Der bisherige Vorstand Martin Schropp konnte neben Dekan Kajetan Steinbeißer auch BDKJ-Seelsorger Johannes Geier sowie Lea Wurm und Marcus Gillhofer vom KLJB-Diözesanverband im Pfarrheim St. Oswald begrüßen. Bei seinem Arbeitsbericht ging der Vorstand auf die durchgeführten Aktionen wie die Pflege des Pfarrgartens, das Basteln für die Teilnahme am St. Oswalder Weihnachtsmarkt und den Verkauf von Schokofrüchten am Garnsamstag ein. Auch die Teilnahme am kirchlichen Leben der Pfarrei kam nicht zu kurz. Die Gestaltung von Jugendgottesdiensten und Kreuzwegen wurde von der Landjugend übernommen und vorbildlich durchgeführt. Besucht wurden auch Veranstaltungen auf Diözesanebene z. B. die Nacht der Lichter im Passauer Dom oder ein Gruppenleiterkurs. Besonders erfreulich für die Gruppe ist, dass mit Viktoria Vater ein Mitglied auch Teil der BDKJ-Kreisvorstandschaft ist. Nach dem tadellosen Kassenbericht von Julian Vater beantragte Kassenprüfer Johannes Geier die Entlastung der Vorstandschaft. Diözesanvorstand Lea Wurm leitete die Neuwahlen, die zu folgendem Ergebnis führten: 1. Vorstand: Martin Schropp und Teresa Domani, 2. Vorstand: Manuel Aufschläger und Sophie Pleintinger, Kassier: Julian Vater, Schriftführerin: Lena Schreiner, Geistliche Begleiterin: Gemeindeassistentin Theresa Reitberger, Beisitzer: Max Schadenfroh, Verena Aufschläger, Viktoria Vater, Sofia Felgentreu. Informationen über geplante Veranstaltungen der KLJB und des BDKJ rundeten die Versammlung ab. Pfarrer Steinbeißer dankte den Jugendlichen für die aktive Teilnahme am Pfarreileben und wünschte der neuen Vorstandschaft viele Ideen und weiterhin eine gute Zusammenarbeit.

Diözesanvollversammlung mit Nachwahlen in Niederalteich

Die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) Passau hat ihre Diözesanvollversammlung in Niederalteich abgehalten.

Im Rahmen der Versammlung wurde der Schwerpunkt „BURNBegegnung unterschiedlicher Regionen und Nationen“ abgeschlossen. Während des Zwei-Jahresthemas setzten sich KLJBlerinnen und KLJBler aus der ganzen Diözese mit den Bereichen Landwirtschaft, Kultur sowie Glaube und Kirche in anderen Ländern und Regionen auseinander. Somit wagten sie sowohl in der inhaltlichen Auseinandersetzung als auch durch diverse Studienfahrten über den Tellerrand zu blicken und gewannen vielseitige Einblicke  in unterschiedliche Lebenswelten. Auch die aktuelle Flüchtlingssituation wurde durch verschiedene Studienteile in den Mittelpunkt der Arbeit gerückt. Zur diesjährigen Diözesanversammlung wurden nun schließlich auch acht Asylbewerber aus unterschiedlichen Herkunftsländern eingeladen und zusammen mit ihnen ein interkultureller Studienteil durchgeführt. Unter dem Motto „LebensArt – Die Kunst bunt zu leben“ bestand die Möglichkeit, durch Actionpainting, Spiel und Spaß die sprachlichen Barrieren zu überwinden und Kontakt mit den Asylbewerbern aufzunehmen. Des Weiteren beschäftigten sich die Delegierten mit verschiedenen Bildern und Stereotypen zu Indien sowie der vor Ort herrschenden Lebenswirklichkeit. Auch das aktuelle Schwerpunktthema der KLJB Bayern „Ausgewachsen – wie viel ist genug wurde in einem Workshop beleuchtet.

Aufgrund der im Juli stattgefundenen Wahl der bis dato ehrenamtlichen Diözesanvorsitzenden Christina Haderer zur Geschäftsführerin der KLJB Passau fanden nun Nachwahlen des ehrenamtlichen Vorstands statt. Hierbei wurde Elisabeth Ertl aus der Ortsgruppe Mehring im Kreis Altötting als Nachfolgerin gewählt, sodass sich der Vorstand nun wie folgt zusammensetzt: Lea Wurm, Elisabeth Ertl, Benedikt Brandstetter und Stefan Zitzelsberger als Ehrenamtliche Mitglieder, die durch die hauptamtliche Geschäftsführerin Christina Haderer und Landjugendseelsorger Mario Unterhuber unterstützt werden.

Zum Abschluss der Versammlung wurde ein Antrag des Diözesanvorstands verabschiedet. Darin setzt sich die KLJB Passau zum Ziel, die eigenen Mitglieder und Strukturen verstärkt in den Mittelpunkt zu rücken. Im Zuge dessen wurde nun die Durchführung einer 66-Jahr-Feier des Diözesanverbands im Jahr 2016 beschlossen, bei der aktive Landjugendmitglieder auf Ehemaligen treffen und die thematischen Schwerpunkte der KLJB vollauf zu tragen kommen sollen.

Mehr Fotos findet Ihr hier.

 

 

 

Christina Haderer ist neue Geschäftsführerin der KLJB Passau

Die zukünftige Diözesanvorstandschaft und der Wahlausschuss gratulieren der neu gewählten Geschäftsführerin für die KLJB, Christina Haderer.

Groß war die Freude bei den Landjugendverantwortlichen im Rahmen der außerordentlichen Diözesanversammlung: Christina Haderer ist die neue Geschäftsführerin der Katholischen Landjugendbewegung Passau (KLJB). Sie wurde von den Delegierten einstimmig zur Nachfolgerin von Anna Lirsch, die im September zum Diözesanverband der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg als Geschäftsführerin wechselt, gewählt.

Christina Haderer ist in der Landjugend kein unbekanntes Gesicht – sie ist seit 2012 Diözesanvorsitzende der KLJB und kennt deshalb die Strukturen und Inhalte sehr gut. Als Anna Lirsch ihren Rücktritt bekannt gab, wurde Christina von verschiedenen Seiten angesprochen, ob sie sich denn eine Kandidatur vorstellen könnte. „Nach reiflicher Überlegung kam ich zu dem Entschluss, dass ich für diesen Verband, der mich in den letzten Jahren sehr stark geprägt, arbeiten möchte. Als Geschäftsführerin möchte ich dazu beitragen, Jugendlichen die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit das kirchliche Engagement auch weiterhin attraktiv bleibt.“, so Haderer bei ihrer Vorstellung.

Nach ihrem Abitur am Maria-Ward-Gymnasium in Altötting hat Christina Haderer den Masterabschluss in Geographie an der Universität Passau im März dieses Jahres erworben. Ihr Studium war sehr interdisziplinär geprägt, sodass sie einen Schwerpunkt im Bereich der Wirtschaftswissenschaften wählte. Christina konnte so viele Kenntnisse in Bereichen wie Buchführung, Personalmanagement oder Organisation für ihre zukünftige Arbeitsstelle erlernen.

Zum Abschluss der Versammlung gab Christina aufgrund ihrer Neuwahl als Geschäftsführerin den Rücktritt von ihrem ehrenamtlichen Mandat in der KLJB bekannt. In der KLJB Passau ist man somit wieder auf der Suche nach einem neuen ehrenamtlichen weiblichen Diözesanvorstand.

Bevor Christina allerdings am 15. September ihre neue Arbeit aufnimmt, wird sie noch einmal als ehrenamtliche Diözesanvorsitzende tätig. Sie wird gemeinsam mit der scheidenden Geschäftsführerin Anna Lirsch die Reiseleitung für die landwirtschaftliche Studienfahrt der KLJB nach Andalusien vom 6. – 13. September übernehmen.

„Tina ist ein absoluter Glücksgriff für die KLJB, die uns noch viel Freude bereiten wird“, so Diözesanlandjugendseelsorger Mario Unterhuber, der sich sichtlich erleichtert über den Wahlausgang zeigte.

 

 

Blind-Dates in der KLJB Passau - Diözesane Mitgliederaktion zum Thema ‚Internationales‘ großer Erfolg

Den ersten Platz ergatterten die KLJB-Gruppen Falkenberg und Kastl.
Den zweiten Platz teilten sich gleich zwei Dates - die Gruppen Mehring und Gschaid...
...sowie Neukirchen und Unterneukirchen.
Den dritten Platz räumten die Ortsgruppen Eichendorf-Pitzling und Auerbach ab.

Zur großen Mitgliederaktion rief Anfang des Jahres die KLJB Passau ihre Ortsgruppen auf. Ganz im Sinne des aktuellen Zweijahresschwerpunktes BURN (Begegnung unterschiedlicher Regionen und Nationen) konnten sich die KLJBlerinnen und KLJBler anmelden, um gemeinsam im Rahmen eines „Blind Dates“ mit einer anderen, unbekannten Ortsgruppe eine Aufgabe  zu diesem Themenbereich zu meistern. Wie die Aufgabe genau aussehen würde, war noch geheim, genauso wie die jeweiligen ‚Date-Partner‘. 

„Sinn der Sache soll sein, dass sich die KLJB-Gruppen untereinander besser kennenlernen und sich gleichzeitig mit unserem Themenschwerpunkt BURN auseinandersetzen.“, so Diözesanvorsitzende Christina Haderer.

Firmengründung international

Weit über 300 KLJBlerinnen und KLJBler aus 16 Ortsgruppen haben sich angemeldet und stellten sich am 6.März der Herausforderung. Diese waren:

Aus dem Landkreis Altötting die Ortsgruppen Mehring, Heiligkreuz, Unterneukirchen und Kastl. Aus dem Landkreis Rottal-Inn die Gruppen Neukirchen, Gschaid, Rogglfing, Johanniskirchen, Furth-Unterzeitlarn und Falkenberg. Aus dem Landkreis Deggendorf die Ortsgruppen Auerbach und Aholming. Aus dem Landkreis Dingolfing-Landau die Gruppen Mengkofen undEichendorf-Pitzling. Aus dem Landkreis Passau nahm die KLJB Obernzell teil und aus dem Landkreis Freyung-Grafenau die KLJB St. Oswald

Nach dem Kennenlernen gings dann auch schon los: Die Gruppen mussten in Gemeinschaftsarbeit eine Firma gründen, die mit einem der drei Länder Bangladesh, Kolumbien oder Namibia in Kooperation steht. Wie die Firma aussieht, was sie produziert und in welchem Sektor sie Tätig ist, blieb den Gruppen dabei komplett selbst überlassen. Wichtig war aber, dass sie den rechtlichen sowie den KLJB-Grundsätzen entspricht. Die Ergebnisse wurden dann in einen großen Firmenplan eingetragen, der von einer Jury bewertet wurde.

Siegerehrung in Münchham

Die Siegerehrung der besten Gruppenpaare fand im Rahmen des Diözesanausschusses der KLJB Passau am 27.März in Münchham statt.

Rund 80 KLJB-Mitglieder kamen, um gespannt auf ihre Wertung zu warten. Diözesanvorsitzender Stefan Zitzelsberger begrüßte die Versammlung und freute sich über den großen Erfolg der Aktion. „Weit über zehn Prozent unserer KLJB-Mitglieder aus der Diözese Passau haben teilgenommen, das sind viel mehr, als wir erwartet hatten.“, so Zitzelsberger. „Ich sehe daher alle Anwesenden bereits als Sieger, da dies zeigt, dass wir ein aktiver und engagierter Verband sind, der auch etwas bewegen kann.“

Anschließend wurden die Gesamtergebnisse der Aktion kurz umrissen und die Siegergruppen bekamen die Gelegenheit, zu ihren Firmenideen selbst noch ein paar Worte zu verlieren. Diözesanvorsitzender Benedikt Brandstetter fügt anerkennend hinzu, dass ausnahmslos alle Firmenpläne die Erwartungen der Jury übertroffen haben. „Die Ideen sind alle durchdacht und haben Hand und Fuß. Manche sind sogar richtig innovativ und beweisen Kreativität in Struktur und Marketing. Und man darf ja nicht vergessen, dass die Gruppen dafür nur einen Abend zur Verfügung hatten.“

Prämierung – sogar vier Preise wurden vergeben

Dann hatte das Warten für die Gruppen ein Ende und die Prämierung begann. Diözesanvorsitzende Christina Haderer stellte einleitend fest, dass es sehr schwer war, zwischen den einzelnen Plänen zu werten. „Es waren alle sehr gut. Wir haben uns daher entschlossen, statt drei Preisen sogar vier Preise zu vergeben. Den zweiten Preis gibt es daher zweimal.“

Den 3.Preis ergatterte schließlich das Date aus KLJB Auerbach (LKR Deggendorf) und KLJB Eichendorf-Pitzling (LKR DGF-LA). Sie hatten den Familienbetrieb ‚Schokolumbia Bavaria‘ gegründet, die kolumbianische Schokolade mit besonderen bayrischen Geschmackszutaten herstellt. „Hier hat uns vor allem überzeugt, dass auf umweltschonende Vermarktung und gute Arbeitsbedingungen geachtet wurde.“, so Haderer.

Den 2. Preis teilen sich gleich zwei Gruppenpaare. Das erste bestand aus den Ortsgruppen Neukirchen (LKR Rottal-Inn) und Unterneukirchen (LKR Altötting). Die Idee war, in Kolumbien Holzschiffe zu bauen. Besonders überzeugt hat die Jury dabei laut Haderer die Nachhaltigkeit, die die Gruppen eingebaut haben – für jeden gefällten Baum sollten zwei neue angepflanzt werden.

Das zweite Paar setzte sich aus der KLJB Mehrung (LKR Altötting) und der KLJB Gschaid (LKR Rottal-Inn) zusammen. „Diese Gruppe zeichnete sich vor allem durch faire Arbeitsbedingungen und Kreativität in den Ideen aus. Das beginnt schon beim Namen der Firma – Stoffsagge GmbH“, schmunzelt Haderer. Der witzige Firmenname verberge aber eine gute Grundidee, so sollen die derzeit gängigen Plastiktüten in deutschen Geschäften durch Fairtrade-Jutebeutel ersetzt werden.

1.    Platz überzeugte durch Detailliertheit und Einfallsreichtum

Auf den ersten Platz schafften es schließlich die Gruppen Falkenberg (LKR Rottal-Inn) und Kastl (LKR Altötting). Sie gründeten das Unternehmen ‚Nachiwa‘ – the fire of Namibia‘. Diese Firma baut Chillischoten an und vertreibt diese in Deutschland. Diese Gruppe hat die Jury durch ihr Gesamtkonzept absolut überzeugt. Sie nahmen zum Einen Rücksicht darauf die Grundsätze der KLJB mit einzubauen, machten sich zum Anderen aber auch Gedanken über Werbung, Zielgruppe, Kooperationspartner, Vertriebsstätten und Branding von ‚Nachiwa‘. „Bei der Finanzierung bewiesen sie zudem besonderes Einfallsreichtum, indem sie einerseits einen Teil der KLJB-Mitgliedsbeiträge verwenden würden, andererseits sogar die Idee einer Facebook-‚Chillischotenchallenge‘ – in Anlehnung an die bekannte ‚Eis-Bucket-Challenge‘ - vorschlagen. Und das alles in der Kürze der Zeit, das ist einfach eine Wahnsinnsleistung.“, so Haderer.

Neben Geldpreisen für die vier Teams gab es für das Siegerpaar sogar noch einen gemeinsamen Ausflug dazu. „Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen und der überragenden Teilnehmerquote wird diese Date-Aktion vielleicht in Zukunft wieder stattfinden. Dazu werden wir aber im Vorstand erst noch beraten.“, schließt Stefan Zitzelsberger den offiziellen Teil des Abends.

Für den passenden Rahmen der Veranstaltung sorgte das ‚Duo Zechfrei‘, zwei Sängerinnen, die gemeinsam mit den Jugendlichen bayrische Lieder sangen.

KLJB eine stabile Größe - wir wachsen!

Damit das Land für junge Leute lebenswert bleibt - Interview mit Ramona Friedrich

Diözesanversammlung 2014

BURN-Fahrt nach Pilsen (Tschechien) im September 2014

Spirituelle Sommerreise nach Irland - August 2014

Diözesanausschuss I 2014

Ich muss euch verlassen!

Liebe KLJBlerinnen und KLJBler!

Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich den ersten Tag meines FSJs angetreten und dann auch meine Vorstellung geschrieben habe. Das ist schon fast ein Jahr her! Es ist schon Ende Juli, das heißt mein FSJ an eurer Diözesanstelle in Passau neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu.

Ich hatte eine aufregende, abwechslungsreiche Zeit, und auch wenn manchmal nicht alles so gelaufen ist wie geplant, mein Jahr bei der KLJB Passau hat mir dennoch geholfen, den für mich hoffentlich richtigen Weg einzuschlagen.

Es gab viele fröhliche Momente, vor allem mit euch Ehrenamtlichen, dafür will ich mich bedanken. Die Zeit verging wie im Flug, sobald ich aus dem Büro herausgegangen und zu  irgendeiner Gruppe gefahren bin, denn es war einfach schön zu sehen, wie engagiert ihr alle seid und wie ihr in eurer Arbeit aufgeht. Ich werde diese Zeit immer in Erinnerung halten und gerne daran zurückdenken.

Für die Zukunft wünsche ich euch die Motivation, mit KLJB weiterzumachen, und wenn einmal etwas nicht so klappt, wie ihr es euch vorstellt, nicht gleich aufzugeben.

Vielleicht sehen wir uns irgendwann wieder, wer weiß!?

Pfiadeich, sche wars!

Eure Anna

 

 

Ramona friedrich neue Landesvorsitzende

 

Eichstätt/Altötting. Die 65. Landesversammlung der katholischen Landjugendbewegung(KLJB) Bayer hat sechs ehrenamtliche Landesvorsitzende gewählt. Vertreten ist dabei auch der Landkreis Altötting - in Person von Kreisvorsitzender Ramona Friedrich.

Erstmals seit 26 Jahren werden in der KLJB die maximal möglichen Ämter von drei weiblichen und drei männlichen Landesvorsitzenden besetzt. Sie kommen aus den Diözesanverbänden München-Freising, Augsburg und Passau: Ramona Friedrich(26) aus Heiligkreuz(KLJB-Kreisvorsitzende im Diözesanverband Passau), Regina Braun(25) aus Samerberg(Lkr. Rosenheim), Rupert Heindl(25) aus Ungerhausen(Landkreis Unterallgäu), Oliver Kurz(25) aus Eging am See(Lkr. Passau); als Landesvorsitzender wiedergewählt wurde Andreas Deutinger(28) aus Tacherting.

Neben den Wahlen standen aktuelle KLJB-Themen auf dem Programm der Landesversammlung. Bei der Landpastoral legte der Landesvorstand zehn Jahre nach dem letzten Grundsatzbeschluss eine erneuerte Position vor. Sie will auf die Strukturveränderungen in ländlichen Räumen reagieren, kirchliche wie kommunale Akteure vor Ort zur Zusammenarbeit auffordern und dazu aufrufen, künftig ökumenischer zu denken.


Mit dem interkulturellen Studienteil und einem Beschluss zum Thema Asylpolitik, insbesondere zur besseren Integration von Flüchtlingen in ländlichen regionen, sieht sich die KLJB in der Tradition, sich in aktuelle Fragen von Kirche, Gesellschaft und Politik auf dem Land einzumischen und die christliche Pflicht zum Einsatz für Bedürftige und Schutzlose in eigenes Handeln umzusetzen.

 

Hier gibts den Zeitungsartikel zum Download.

 

 

Landesversammlung wählt neue Landesvorsitzende

KLJB-Landesversammlung in Pfünz bei Eichstätt:
KLJB wählt sechs Landesvorsitzende
und kritisiert Bayerns Asylpolitik
Die 65. Landesversammlung der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Bayern hat sechs ehrenamtliche Landesvorsitzende gewählt und damit erstmals seit 1988 einen komplett besetzten Landesvorstand. Die KLJB-Landesversammlung fand vom 19. bis 22. Juni 2014 im Schloss Pfünz (Landkreis Eichstätt) statt.
Die rund 90 KLJB-Delegierten aus ganz Bayern verabschiedeten als aktuelle Positionen „Landpastoral heute“ und einen kritischen Aufruf zur Asylpolitik in Bayern unter dem Titel „Willkommen in Bayern!? Unsere Verantwortung für Asylsuchende.“


Fünf neue KLJB-Landesvorsitzende aus drei Diözesanverbänden
Erstmals seit 26 Jahren werden in der KLJB die maximal möglichen Ämter von drei weiblichen und drei männlichen Landesvorsitzenden besetzt. Sie kommen aus den drei KLJB-Diözesanverbänden München und Freising, Augsburg und Passau.


-Regina Braun (25) aus Samerberg (Landkreis Rosenheim), Diözesanverband München und Freising, Lehramtsstudentin in Regensburg.


-Rupert Heindl (25) aus Kirchdorf (Landkreis Mühldorf, Diözesanverband München und Freising), Maschinenbau- und Theologiestudent in München


-Stefanie Rothermel (22) aus Ungerhausen (Landkreis Unterallgäu, Diözesanverband Augsburg), studiert Kulturjournalismus in München.


-Ramona Friedrich (26), aus Heiligkreuz (Landkreis Traunstein, KLJB-Kreisvorsitzende Altötting, Diözesanverband Passau), Bankbetriebswirtin.


-Oliver Kurz (25) aus Eging am See (Landkreis und Diözesanverband Passau), Handwerksmeister der Sanitär- und Heizungstechnik.


Als Landesvorsitzender wiedergewählt wurde Andreas Deutinger (28) aus Tacherting (Landkreis Traunstein, Diözesanverband München und Freising), Student in München.


Aktuelle KLJB-Themen: Landpastoral und Flüchtlinge auf dem Land
Beim Thema Landpastoral legt der KLJB-Landesvorstand zehn Jahre nach dem letzten Grundsatzbeschluss „Kirche auf dem Land“ eine erneuerte Position „Landpastoral heute – Beitrag, Anspruch und ökumenische Perspektiven der KLJB Bayern“ vor. Sie will auf die Strukturveränderungen in ländlichen Räumen reagieren, kirchliche wie kommunale Akteure vor Ort zur Zusammenarbeit auffordern und dazu aufrufen, künftig ökumenischer zu denken.
Der interkulturelle Studienteil und ein Beschluss zum Thema Asylpolitik, insbesondere zur besseren Integration von Flüchtlingen in ländlichen Regionen, steht in der Tradition der KLJB, sich in aktuelle Fragen von Kirche, Gesellschaft und Politik auf dem Land einzumischen und die christliche Pflicht zum Einsatz für Bedürftige und Schutzlose in eigenes Handeln umzusetzen.
Die KLJB betont in ihrem Beschluss zum Thema, dass die ausbeuterische Lebens- und Wirtschaftsweise in bestimmten Teilen der Erde andernorts Menschen die Lebensgrundlage entzieht: „Wir sind mitverantwortlich für die Bedingungen, die Menschen in die Flucht treiben“, heißt es in dem Beschluss.
Kriemhildenstraße 14 - 80639 München
: (0 89) 17 86 51-0 - : (0 89) 17 86 51-44
E-Mail: landesstelle@kljb-bayern.de - Homepage: www.kljb-bayern.de
Verantwortlich: Maria Kurz, Landesgeschäftsführerin der KLJB Bayern
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In der Ausführung des auf EU- und Bundesebene eingeschränkten Asylrechts sei Bayern am restriktivsten. Für ein Umdenken und politische Änderungen auf Landesebene unterstützt die KLJB die Forderungen des Bayerischen Jugendrings vom März 2014, u.a.:
- Asylsozialberatungen bedarfsgrecht auszubauen
- Unabhängige Beratung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge besser zu schützen
- Kleinere dezentrale Unterkünfte statt Gemeinschaftsunterkünften
- Deutsch- und Orientierungskurse auch in ländlichen Räumen ausreichend anzubieten
- Ausbildung und Arbeitsaufnahme so früh wie möglich zuzulassen
Kommunen und Kirchen sollen Konzepte für Flüchtlinge entwickeln
Besonders auf dem Land sei es nötig, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig zu informieren über geplante Unterkünfte und ihre Ängste nicht von Rechtsextremen oder im Wahlkampf auszunutzen. Kommunen sollten gemeinsam mit Kirchen, Verbänden und Vereinen Konzepte für eine Teilhabe und Integration im Dorf entwickeln. KLJB-Landesvorsitzender Andreas Deutinger erklärt den Ansatz der KLJB in der Diskussion: „Uns geht es außer der wichtigen Willkommenskultur auf dem Land um die richtigen politischen Weichenstellungen im Asylrecht. Nicht zuletzt wollen wir aber auch auf die Fluchtursachen eingehen. Wie Papst Franziskus in Lampedusa feststellte, liegen diese wesentlich in den ungerechten Weltwirtschaftsbeziehungen.“
Jugendgottesdienst mit Weihbischof Wörner und Verabschiedungen
Einen Jugendgottesdienst gestaltete der in der Freisinger Bischofskonferenz zuständige Jugend-Weihbischof Florian Wörner (Bistum Augsburg) mit. Zur feierlichen Verabschiedung der ausscheidenden Mitglieder im Landesvorstand Vroni Hallmeier, Stephan Barthelme und Martin Wagner kamen zahlreiche Gäste aus der KLJB und befreundeten Organisationen.
Die KLJB Bayern ist der größte ländliche Jugendverband in Bayern, in dem sich mehr als 26.000 junge Christinnen und Christen selbst organisiert und demokratisch, kompetent und engagiert für das Leben auf dem Land einsetzen.
Mehr Informationen: www.kljb-bayern.de

Der bei der 65. Landesversammlung in Pfünz neu gewählte KLJB-Landesvorstand - von links Landesseelsorger Richard Stefke, ehrenamtliche Landesvorsitzende Andreas Deutinger, Rupert Heindl, Regina Braun, Stefanie Rothermel, Oliver Kurz, Ramona Friedrich und Landesgeschäftsführerin Maria Kurz.

Die KLJB mischt mit - in Kirche und Politik!

Auch viele KLJB-Mitglieder kandidierten für politische Ämter oder im Pfarrgemeinderat. Eine PGR-Anwärterin war Bianca Hofmann, die nun die Interessen der Jugendlichen in diesem Gremium vertritt. Was sie zu ihren Aufgaben in der Pfarrgemeinde denkt lest ihr hier.

KLJB-Mitglied Bianca Hofmann setzt sich im Pfarrgemeinderat für die Interessen der Jugendlichen ein.

Bundesversammlung 2014 der KLJB Deutschland in Passau

Rund 120 Delegierte gastierten im „Haus der Jugend“

Sie haben diskutiert, gewählt, gefeiert und einen regen Austausch erlebt: Über 120 Delegierte der Katholischen Landjugendbewegung Deutschland, kurz KLJB, waren in der vergangenen Woche zu Gast im „Haus der Jugend“ in Passau. Dort hatte die KLJB ihre fünftägige Bundesversammlung abgehalten.

 

(Foto: KLJB)

 

Mit besonderer Spannung wurden die Neuwahlen der Bundesvorstandschaft erwartet. Die amtierende Bundesvorsitzende Karin Silbe hatte hier die Nase vorn und wurde mit großer Mehrheit von den Delegierten in ihrem Amt bestätigt. Die 29-jährige ist bereits seit drei Jahren KLJB-Bundesvorsitzende  und möchte in der neuen Periode vor allem die Landwirtschaft noch stärker in den Blick nehmen. „Wir haben bereits im Jahr 2013 im Rahmen unseres Schwerpunktthemas ‚LAND schafft ZUKUNFT‘ viele Visionen zu den unterschiedlichen Feldern der ländlichen Entwicklung verfasst. Diese Visionen gilt es nun, in die Politik zu tragen“, so Silbe. Ebenfalls mit großer Mehrheit wurde Stephan Barthelme in das Amt des Bundesvorsitzenden gewählt. Der 29-Jährige ist unter anderem bereits seit 2012 Landesvorsitzender der KLJB Bayern. „Ich habe große Lust, im Bundesverband etwas zu bewegen“, sagte er im Anschluss der Wahl. Inhaltlich wolle er sich vor allem für ökologische Themen einsetzen. „Die Energiewende, mehr dezentrale Anlagen statt neuer Stromtrassen, Erhöhung statt Drosselung der Ausbaugeschwindigkeit erneuerbarer Energien, aber auch das Einfordern von Partizipationsmöglichkeiten für die Bevölkerung im ländlichen Raum sind wichtige Themen“, erklärte er. Karin Silbe und Stephan Barthelme bilden nun gemeinsam mit dem Co-Bundesvorsitzenden Wolfgang Ehrenlechner und dem Bundesseelsorger Daniel Steiger den Bundesvorstand der KLJB.

 

Der neu gewählte Bundesvorstand der KLJB (v.l.): Der Co-Bundesvorsitzende Wolfgang Ehrenlechner, die Bundesvorsitzenden Karin Silbe und Stephan Barthelme, und Bundesseelsorger Daniel Steiger.(Foto: KLJB)

 

Bei der Bundesversammlung wurde aber nicht nur gewählt, sondern auch fleißig über wichtige Themen diskutiert. Unter anderem stand ein Antrag zu „Lebendigen Böden“ auf der Agenda. Aufbauend auf den Ergebnissen des Landjugendworkshops im vergangenen Jahr hatte der Bundesarbeitskreis „Fragen des ländlichen Raums“ gemeinsam mit dem Bundesvorstand eine Positionierung zu Bodenfruchtbarkeit und Bodenbewusstsein eingebracht. Der Antrag wurde von den Delegierten beschlossen. „Es geht vor allem auch darum, die Gesellschaft zu sensibilisieren und auf die Bedeutung unserer Böden als Ressource und Lebensgrundlage aufmerksam zu machen“, erklärte die Bundesvorsitzende Silbe. Unter anderem will die KLJB nun die Schulen und Landwirtschaftskammern aufrufen, das Thema der Bodenfruchtbarkeit stärker in die Lehrpläne einzuarbeiten. „Wir wollen uns auf politischer Ebene auch um eine Gesetzgebung kümmern, so dass gute Rahmenbedingungen geschaffen werden, um das Bewusstsein für unsere Böden in der Gesellschaft zu fördern“, so Silbe. Weiterhin wurde bei der Bundesversammlung auch die Rolle der Frau thematisiert.

Wenn rund 120 KLJB-Delegierte aus ganz Deutschland aufeinandertreffen, darf aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Ein besonderes Highlight war dabei der regionale Abend, der von der KLJB in der Diözese Passau gestaltet wurde. „Wir haben den Abend unter das Motto ‚Passau, das bayerische Venedig‘ gestellt und deshalb einen venezianischen Maskenball veranstaltet“, so die ehrenamtliche Diözesanvorsitzende Lea Wurm. Die niederbayerischen KLJBler sind also nicht – wie von vielen erwartet – in der klassischen Tracht mit Dirndl und Lederhosen aufgetreten, sondern mit Augenmasken und in schönen Kostümen im venezianischen Stil. „Es war ein berauschender Abend und eine lange Nacht, es war richtig schön“, schwärmte Wurm. Aber nicht nur mit ihrem regionalen Abend waren die Passauer zufrieden, sondern auch mit ihrem Erfolg als Gastgeber. „Die Bundesversammlung bei uns in Passau ist sehr gut gelaufen. Wir hatten ein gutes Tagungsklima, sind mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen und konnten uns austauschen“, berichtete Anna Lirsch, die Geschäftsführerin der KLJB in der Diözese Passau.

Übrigens hatten die Delegierten bei der Bundesversammlung noch einen besonderen Grund zum Feiern. Seit Dezember gibt es auch einen Diözesanverband Erfurt. Der DV Erfurt ist der 20. Diözesanverband in Deutschland. Deshalb stand am letzten Abend eine große „Wir sind 20! Welcome-Party für den DV Erfurt“ auf dem Programm.
 

Die KLJB auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin

Verleihung des Baptist-Kitzlinger-Jugendpreises am 13. 1. 2014 durch die Junge Union

Hier gibts die von Hans Kriegl verfasste Laudatio als PDF - entweder zum downloaden oder einfach nur zum lesen.

Artikel der Passauer neuen Presse(Nr. 2) und des Bistumsblattes(Nr.1)

KLJB-Gründung

Seit Sonntag, dem 1.12.2013 habenw ir eine neue KLJB-Ortsgruppe im Kreisbereich Passau-Süd. Herzlich willkommen KLJB Reuthern. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Seit Sonntag, 1.12.2013 haben wir eine neue KLJB-Ortsgruppe im Kreisbereich Passau-Süd. Herzlich willkommen KLJB Reutern. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.
von links hinten: Christina Schmidhuber, Johannes Lindner, Daniel Ziegler, Pfarrvikar Klaus Huber und Geschäftsführerin der KLJB Anna Lirsch; von links vorne: Helena Pinzinger, Julia Pöschl, Anna Eiberger, Lisa Klugseder und Lena Stirner.
Gründungsgottesdienst in Reuthern

Diözesanversammlung 15. - 17. 11. 2013

Landesausschuss in Rom

One-night-stand und Orts-Check auf dem Hof von MdL Reserl Sem

Der KLJB-Diözesanvorstand war zu Besuch bei der CSU-Politikerin und stellte vor, was die Jugend auf dem Land bewegt

Wie wir uns ein zukunftsfähiges Leben auf dem Land für Jugendliche vorstellen, das durften wir nun auch CSU-Politikerin Reserl Sem präsentieren. In ganz ungezwungenem Umfeld, nämlich bei Kaffee und Kuchen am Esstisch auf dem Hof der Politikerin, stellten wir dafür unsere beiden Aktionen „One-night-stand“ und „Dein Orts-Check“ vor, bei dem sich KLJB-Ortsgruppen mit den Themen Landflucht und ländliche Infrastruktur beschäftigt haben. 

Beim One-night-stand trafen sich Ortsgruppen, die sich nicht kannten, um gemeinsam eine kreative Ortsvision zu entwickeln. Sie erstellten ihr persönliches Wunsch-Dorf im ländlichen Raum, in dem sie als Jugendliche auch langfristig leben wollen. Das Projekt „Orts-Check“ baute darauf auf und zielte mit einer Analyse des eigenen Ortes darauf ab, dass sich die Jugendlichen mit der Situation in der eigenen Gemeinde auseinandersetzen und sich ihre Meinung dazu bilden.

„Leider werden wir als Jugendliche aber oft nicht ernst genommen in der örtlichen Kommunal- oder Kirchenpolitik.“, prangerte KLJB-Kreismitglied Stefan Zitzelsberger aus dem Kreis Deggendorf an und erklärte, dass hier noch ein Umdenken notwendig ist. „Ohne ehrenamtliches Engagement der Jugendlichen wird ein Dorf über kurz oder lang auseinanderbrechen. Es ist deshalb notwendig, dass wir auch mitbestimmen dürfen.“

Wir bedanken uns bei Frau Sem für die Einladung und das gute Gespräch und freuen uns über alle weiteren Gespräche mit Politikerinnen und Politikern aus allen Parteien, um unsere Ziele vorzustellen.

v.l.n.r: Anna Lirsch, Mario Unterhuber, Lea Wurm, MdL Reserl Sem, Christina Haderer, Anna Edlbauer, Stefan Zitzelsberger

One-Night-Stand im Bundestag

SPD-Bundestagsabgeordneter Florian Pronold besucht die KLJB Passau und informiert sich über die Aktionen „One-night-stand“ und „Dein Orts-Check“

 

 

Am 12. Juli dürfen wir in unserem KLJB-Büro in Passau Bundestagsabgeordneten Florian Pronold empfangen und ihm zwei Stunden lang unsere beiden HEIMVORTEIL-Projekte „One-night-stand“ und „Dein Orts-Check“ präsentieren. Grundkonzept des „One Night Stand“ war es, gemeinsam mit einer anderen Gruppe in einem „Blind date“ eine kreative Orts-Vision zu entwickeln.

Die Jugendlichen erstellten ihr persönliches Wunsch - Dorf mit der Aussicht, hier im ländlichen Raum längerfristig leben zu können. Als Fortsetzung dazu war die Aufgabe des „Orts-Check“, dass KLJB-Ortsgruppen konkret ihre Heimatgemeinde in den Blick nehmen und durchführbare Veränderungs- und Verbesserungsvorschläge für das Zusammenleben dort erarbeiten.

Zwei Stunden lang dürfen wir nun mit Herrn Pronold über diese beiden Projekte ins Gespräch zu kommen und unsere Anliegen vorbringen – um vielleicht auch im Bundestag einen „Punktsieg für’s Land“ zu erzielen.

 

KLJB Neustift feiert ihren 60. Geburtstag

KLJB Passau hat neue Geschäftsführerin

Anna Lirsch konnte die Delegierten auf dem Diözesanausschuss Ende April von sich überzeugen. Diözesanlandjugendseelsorger Mario Unterhuber wurde mit großer Mehrheit wiedergewählt.

(im Bild mit, v.l. Bildungsreferentin Tina Winichner und den ehrenamtlichen Vorsitzenden Oliver Kurz, Lea Wurm und Christina Haderer)

Die KLJB im Landtag

HEIMVORTEIL im Landtag - KLJB Bayern informiert zur Kampagne für die Jugend in ländlichen Räumen

Auf  Einladung  der  Landtagspräsidentin  Barbara  Stamm  war  die  Katholische
Landjugendbewegung  (KLJB)  Bayern  zu  Gast  bei  einem  Informationstag  im
Bayerischen  Landtag.    Zahlreichen  Politikern  und  Gästen  konnte  dabei  mit
kreativen  Aktionen  die  Kampagne  „HEIMVORTEIL  –  Punktsieg  für´s  Land!“
vorgestellt werden.  


Mit  einer  Fotoaktion,  einer  grünen  „Kampagne-Bowle“  und  einer  Tombola
lockten die Landjugendlichen die Abgeordneten an ihre Informationsstände, für
die aus allen sieben Diözesanverbänden Vertretungen nach München geschickt
wurden.  Der  erste  Höhepunkt  war  der  spontane  Besuch  von  Ministerpräsident
Horst Seehofer, der sich kurz Zeit für die Anliegen der Landjugendlichen nahm.

Alle Fotos hier

 

KLJB Rottal-Inn unterstützt Landvolkshochschule

Die KLJB Auerbach wird 60

Streuwiesen, Moore und Hüttengaudi

16 Jugendliche der KLJB Passau begaben sich im Allgäu auf die Suche nach fleischfressenden Pflanzen

„Auffe aufn Berg“ – Unter diesem Motto machten sich 16 Jugendliche der katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Passau auf den Weg ins Allgäu. Drei Tage lang erkundeten sie dort die Land(wirt)schaft dieser Region und entdeckten dabei viele Besonderheiten, unter anderem fleischfressende Pflanzen.


„Nixige“ Flächen aber große Vielfalt

Mit Gummistiefeln bewaffnet folgte die Gruppe Stefan Pscherer (landschaftspflegeverband Oberallgäu) und Uwe Kießling (Vertreter Moorallianz) zu diesem Zweck zuerst auf eine Streuwiese und anschließend in ein Moorgebiet. Diese für die Landwirtschaft „nixigen“ und nährstoffarmen Flächen beinhalten eine große Pflanzen- und Tiervielfalt, die zum Teil schon vom Aussterben bedroht ist. Neben Orchideen findet man dort sogar fleischfressende Pflanzen. „Wichtig zum Erhalt dieses Reichtums ist es, die feuchten Streuwiesen nicht zu düngen und nur einmal jährlich zu mähen. Ansonsten verschwinden viele der seltenen Blumen und Gräser.“, so Stefan Pscherer. Uwe Kießling wies zudem auf die schwerwiegenden Folgen einer Moorentwässerung hin: „In einem Jahr zersetzt sich bei einer Trockenlegung so viel Torf, wie in ca. 30 Jahren entsteht. Die Gase, die beim Abbau des Torfs entstehen, tragen dabei erheblich zur Klimaerwärmung bei.“



Der Mittagberg ruft!

Mit Biologin Tanja König erkundeten die Jugendlichen am nächsten Tag den Mittagberg mit seiner landwirtschaftlichen Beweidung. Neben dem wunderbaren Ausblick durfte die Gruppe auch selbstgemachten Alp-Käse von einer Sennalp genießen. Zwei Jahre muss dieser Hartkäse im Keller reifen und immer wieder gewendet werden, bis Alp-Besitzer Klaus Beck ihn dann vor Ort an Wanderer und Touristen vermarktet. Die Kühe für die Produktion „least“ er dabei von umliegenden Landwirten. Bei einer Brotzeit aus regionalen Produkten und Live-
Musik konnte dann der Magen gefüllt und den Füßen eine Pause vom Wandern gegönnt werden.



„Wer Fendt fährt führt“

Mit einer Besichtigung des neugebauten Fendt-Werks in Marktoberdorf wurde die Fahrt ins Allgäu abgeschlossen. Die KLJB-Mitglieder bekamen einen Einblick in die komplexe Produktionsorganisation der Schlepperherstellung und die immensen Kosten (bis zu zehn Millionen Euro) für eine einzige Fertigungsmaschine in den Hallen. Als Höhepunkt der Führung gab es am Ende die Möglichkeit, die Schlepper bei einer Probefahrt selber auszuprobieren.

 

 

Zuwachs für die KLJB Passau

15 Jugendliche aus dem Ort St. Salvator bei Griesbach gründen KLJB-Ortsgruppe

Die KLJB Passau darf sich über die neue Ortsgruppe in St. Salvator bei Bad Griesbach freuen! Am Pfingstsonntag feierte die Pfarrgemeinde mit den 15 frischgebackenen KLJB-Mitgliedern den festlichen  Gründungsgottesdienst. Besonders glänzen konnte der 300-Seelen-Ort mit einem eigens dafür zusammengestellten Projektchor, der die Messe musikalisch umrahmte. Anstatt einer Predigt segnete Pfarrer Gunther Drescher die junge KLJB-Ortsgruppe und wünschte ihr unter anderem Geduld, Mut und Kraft für ihre neuen Aufgaben. Auch Florian Weber aus dem Jugendbüro Pocking beglückwünschte die Gruppe mit einem kleinen Präsent. Besonders freuten sich die beiden KLJB-Diözesanvorstände Lea Wurm und Anna Lirsch über ihren Verbandszuwachs und unterstützten die Jugendlichen mit einem Startguthaben von 150 Euro und dem Jugendkreuz für ihren noch renovierungsbedürftigen Gruppenraum. Anschließend an den Gottesdienst luden die Jugendlichen die Kirchenbesucher noch auf Sekt und Kuchen ins Pfarrhaus ein, wo die Gründungsfeier gemütlich ausklingen konnte.

Angeführt wird die KLJB St. Salvator von den Vorständen Franziska Krompaß (1. Vorsitzende), Moritz Sinnhuber (2. Vorsitzende) und Sebastian Sinnhuber (3. Vorsitzender). Die Kasse führt Theresa Auer und in das Amt der Schriftführerin wurde Jasmin Kaiser gewählt.

Die KLJB St. Salvator mit den KLJB-Diözesanvertreterinnen Lea Wurm (zweite Reihe, 1. V. l.) und Anna Lirsch (zweite Reihe, 1. V. r.), Bürgermeister Jürgen Fundke (vierte Reihe, 1. V. r.), Pfarrer Gunther Drescher (letzte Reihe, 1. V. l.) und Florian Weber (letzte Reihe, 1. V. r.) aus dem Jugendbüro Pocking.

Landjugend Kastl spendet 800€ an Stiftung "Antenne Bayern hilft"

Den kompletten Erlös der Nikolausaktion 2012 sowie des Standes am Kastler Adventsmarkt spendete die KLJB aus Kastl vergangenen Dezember an die Stiftung „ANTENNE BAYERN hilft“, die damit unverschuldet in Not geratenen Menschen unter die Arme greift. Am Mittwoch, den 10.04.2013 machte sich der Vorstand der Landjugend Kastl dann mit dem obligatorischen Scheck auf den Weg zur offiziellen Spendenübergabe nach Ismaning. Neben genauen Informationen von "ANTENNE BAYERN hilft"-Geschäftsführerin Felicitas Hönes, dass jeder gespendete Euro hilfsbedürftigen Menschen in Bayern zu Gute kommt, bekam die Vorstandschaft dann auch noch eine Führung durch das ANTENNE BAYERN-Gebäude in Ismaning, bei dem sie bei Deutschlands meistgehörtem Radio-Sender hinter die Kulissen blicken durften. Zu vielen der bekannten Stimmen aus dem Radio wie z.B. Studiotechniker Nullinger alias Mike Hager, Indra vom „Guten-Morgen-Bayern-Team“ oder Kathi Kleff haben sie seitdem auch das direkte Gesicht vor Augen.

 

 

St. Oswald hat wieder eine Jugendgruppe

Gründungsfeier der Jugendgruppe "Klosterkids"

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Gründungsgottesdienst der KLJB Obernzell

Im Rahmen eines feierlichen Gründungsgottesdienstes wurde die Obernzeller Jugendgruppe der KLJB (Katholische Landjugendbewegung) ins Leben gerufen...

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