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Aktuelles

One-night-stand - "Let´s BURN" Ergebnis-Dokumentation:

Firma Nachiwa: KLJB Kastl und KLJB Falkenberg
Firma Columbia Ships International; KLJB Neukirchen und KLJB Unterneukirchen
Logo Columbis Ships international
Stoffsagge GmbH KLJB Gschaid und KLJB Mehring
Logo SchokolumbiaBavaria
Firma SchokolumbiaBavaria: KLJB Eichendorf-Pitzling und KLJB Auerbach
Firma Fairtex: KLJB Furth-Unterzeitlarn und KLJB Mengkofen
Logo Firma Fairtex
Firma Nabaria: KLJB Aholming und KLJB Johanniskirchen
Anhang Firma Nabaria
Firma Namiwa AG: KLJB Rogglfing und KLJB Heiligkreuz
Frima Seed Down: KLJB Obernzell und KLJB St. Oswald

Die Teilnehmergruppen des Blind Dates haben an einem Abend kreativ, innovativ und in Teamarbeit Firmen entwickelt, die sich echt sehen lassen können – RESPEKT! Vielen Dank an alle teilnehmenden Gruppen!

Die Jury hatte es nicht leicht, aus den verschiedenen Einsendungen die 3 Firmen herauszusuchen, die am ideenreichsten und durchdachtesten waren und gleichzeitig noch den KLJB – Grundsätzen am meisten entsprachen.Daher wurde der zweite Platz zweimal vergeben!

Folgende Sieger wurden im Rahmen des Diözesanausschusses im März 2015 geehrt:

 

1.       Platz                                             Falkenberg / Kastl

 „Nachiwa – the fire of Namibia“

Produkt: Chillischoten   

Kooperation mit Namibia

Schwerpunkt aus den KLJB – Grundsätzen:  FAIRNESS an erster Stelle

Die Firma hält die gesamte Produkt – Kette in der Hand, bis das Endprodukt beim Verkäufer ankommt. Die Chillischoten werden in Namibia angebaut und in Deutschland vertrieben, durch Vertreter aus Namibia.

Bis ins Detail gehen die Firmengründer und machen sich angelehnt an die Grundsätze der KLJB Gedanken über Fairness, Zielgruppe, Kooperationspartner, Vertriebsstätten und Branding von „Nachiwa“.

Ganz vorne steht für die Gründer der Faire Handel und der faire Umgang mit Mitarbeitern und Kooperationspartnern. So zahlt die Firma eine Gewinnbeteiligung aus, stellt angemessene Arbeits- und Schutzkleidung, zahlt faire Löhne und stellt einen Anteil an Stellen bereit für Menschen mit Handicap.

Die Firma hat eine hohe Azubi-Quote und ermöglicht jungen Menschen für ein Jahr in der Firma in Namibia internationale Luft zu schnuppern.

Als Werbestrategie und Finanzierungsmöglichkeit rufen die Firmengründer die Chillischoten-Challenge ins Leben. Hier soll auch nochmal aufmerksam gemacht werden auf eine faire international agierende und kooperierende Firma mit hochwertigem Produkt.

 

2.       Platz / 1                                       Neukirchen / Unterneukirchen

„Columbia ships international“

Produkt: Holzschiffe und Luxusbauteile für die Innenausstattung

Kooperation mit Kolumbien

Schwerpunkt aus den KLJB – Grundsätzen: Ökologisch, fair und nachhaltig

Die Ziele der Firma lassen sich in den KLJB – Grundsätzen wiederfinden.  Die Gründer verfolgen eine ökologische, faire und nachhaltige Produktion, z. B. werden pro gefällter Baum zwei neue Bäume gepflanzt.

Fairness im Umgang mit Mitarbeitern hat einen hohen Stellenwert. So werden mietfreie Mitarbeiterwohnungen zur Verfügung gestellt, die Verpflegung der Mitarbeiter ist kostenfrei. Die Firma legt Wert auf Chancengleichheit und faire Löhne für ihre Mitarbeiter incl. Zusatzleistungen wie z. B. Gewinnbeteiligung und Weihnachtsgeld und ein gutes Arbeitsklima. Auch selbstverständlich für die Firmeninhaber ist die Bildung der Mitarbeiter. Es gibt die Möglichkeit, Sprachkurse oder Schulungen zur mathematischen Grundbildung zu belegen. Auch die Ausbildung für verschiedene Berufe im Unternehmen findet kostenlos statt, die Übernahme für die ersten fünf Jahre wird versichert.

Öffentlichkeitsarbeit betreibt die Firma ebenso im ökologischen Bereich. Durch Gutscheine für einmal Baum pflanzen bringt sich „Columbia ships international“ ins Gespräch. Außerdem sponsert die Firma Bootssportler bei Meisterschaften und finanziert so einen Teil der Ausgaben.

Auch bei Lieferung und Verkauf steht die Ökologie im Vordergrund. Zum Beispiel wird der umweltfreundlichste Transportweg gewählt und es gibt verschiedene Produktionsstandorte.

 

2.    Platz / 2                                       Mehring / Gschaid

„Stoffsagge GmbH“

Produkt: Jutebeutel – vom Rohstoff zum Produkt aus einer Hand

Kooperation mit

Schwerpunkt aus den KLJB – Grundsätzen: demokratisch-sozial-solidarisch-nachhaltig

Diese Firma schreibt sich fairen Handel und ökologische, bzw. biologische Produktion auf die Fahnen. Ihr Leitsatz lautet: „demokratisch-sozial-solidarisch-nachhaltig“, ganz nach dem Leitsatz der KLJB.

Dieses Engagement erkennt man ganz klar in der Mitarbeiterführung und den Arbeitsbedingungen für ihre hochgeschätzten Mitarbeiter:

„Stoffsagge GmbH“ ist es ganz wichtig, mit den Mitarbeitern zu kommunizieren und pflegt ein angenehmes Betriebsklima. Durch den Betriebsrat, den die Firma zu Wort kommen lässt, wird das Mitspracherecht der Arbeiter hoch gehalten.

Außerdem bietet die Firma „Stoffsagge GmbH“ Möglichkeiten der Weiterbildung und Aufstiegschancen innerhalb der Firma, setzt auf eine angemessene Frauenquote und gerechten Lohn.

Die Mitarbeiter mit Familie können die firmeninterne Schule mit Kindertagesstätte nutzen, es besteht die Möglichkeit der Gleitzeitarbeit und Mitarbeiter die Elternzeit nehmen möchten werden auch hierbei unterstützt.

Die Jutebeutel werden mit dem Werbeslogan „Nimm 3 – zahl 2“ beworben.

 

3.       Platz                                             Eichendorf-Pitzling / Auerbach

„Schokolumbia Bavaria – da werden Träume wahr!“

Produkt: Schoko – Pralinen aus kolumbianischer Schokolade und bayerischen Spezialitäten

Kooperation mit Kolumbien

Schwerpunkt aus den KLJB – Grundsätzen: demokratisch-sozial-solidarisch-nachhaltig

 „Schokolumbia Bavaria“ ist ein Familienbetrieb, der auf ein familiäres Miteinander setzt. Faire Arbeitsbedingen und Löhne stehen an erster Stelle. Die kolumbianische Produktionsstätte wird kolumbianisch geführt. Familienfreundichkeit und geregelte Arbeitszeiten sind den Inhabern der Firma ein Anliegen, ebenso wie Mitarbeitermotivation. Die Gründer wissen, dass motivierte Mitarbeiter, die Freude an ihrer Arbeit haben,  gut arbeiten!

Die feinen Blutwurzschokolade oder auch die Blut- und Bärwurzpralinen sind etwas ganz besonderes. Ihre Zutaten stammen aus Zwei Ländern und ergeben zusammen eine fantastische Mischung. Die Schokolade wird aus kolumbianischem Kakao und fairer Milch hergestellt und die verfeinernden Zutaten wie Bier, Blutwurz, Bärwurz etc. kommen aus Bayern. Diese Zusammenstellung steht für internationale Kooperation.

Die Produkte kommen direkt aus der Produktion beim Verbraucher an, d. h. es gibt keinen Zwischenhändler.

Umweltfreundlich und Ökologisch: Der Transport der Zutaten, sowie der fertigen Produkte, die in Recyclingverpackungen zum Verbraucher kommen,  läuft möglichst CO2 neutral.

 

Weitere Blind Dates haben klasse Arbeit geleistet und in mühsamer Teamwork folgende Firmen nach den Grundsätzen der KLJB entwickelt:

 

St. Oswald / Obernzell

„Seed Down“ – der Säh-Schuh fürs Feld

Produkt: Säh-Schuhe mit Samen in der Sohle

Kooperation mit

Schwerpunkt aus den KLJB – Grundsätzen: ökologisch – nachhaltig - fair

Die Arbeits-Erleichterung beim Ansähen – Schuhe, die beim Gehen über das Feld oder den Garten den Samen direkt an den Boden abgeben!

Die Firma produziert fair und nachhaltig, den Gründern ist es wichtig, umweltfreundlich zu produzieren.

Die Mitarbeiter-Motivation steht im Vordergrund, durch eine angemessene Bezahlung und geregelte Arbeitszeiten schafft das Unternehmen eine angenehme Atmosphäre. Durch das Mitspracherecht im Firmenalltag entsteht ein gutes Miteinander innerhalb der Firma.

Die Firma springt auf den Trend der Internet-Videos auf: Um den Kunden die Funktion und die Nützlichkeit näher zu bringen, wird das Produkt in einem Online-Video vorgeführt.

 

Aholming / Johanniskirchen

„Nabaria“

Produkt: Ziegenkäse, Herstellung und Export

Dienstleistung: nachhaltige Hotelkette mit Bildungsreiseangebot

Kooperation mit Namibia

Schwerpunkt aus den KLJB – Grundsätzen: international -

Die Firma bietet Hotels mit Rundreisemöglichkeit für Bildungsreisen an. Die Wasserversorgung der Hotels wird gewährleistet mit einer hauinternen Wasseraufbereitungsanlage. Auch die umliegenden Bauern profitieren vom gefilterten Wasser. Die Zusammenarbeit mit den Bauern erstreckt sich außerdem auf die kulinarische Versorgung der Hotelgäste: die Hotelkette bietet den einheimisch produzierten Bio - Ziegenkäse zu fairen Erträgen für die Bauern an. Außerdem legt die Firma Wert auf eine natürliche und einfache Herstellung vom Käse ohne Zusatzstoffe.

Internationale Kooperation schreibt sich die Firma auf die Fahnen; es wird bayerisches Bier importiert, sowie der produzierte Käse exportiert. So findet Kulturaustausch und Kennenlernen statt.

Die Mitarbeiter der Firma finden ein gutes Arbeitsklima vor, haben die Möglichkeit, Mitarbeiterwohnungen und Kinderbetreuung zu nutzen. Die Bezahlung erfolgt geregelt und fair und die Mitarbeiter sind sozialversichert. Die Kinder der Mitarbeiter haben außerdem die Möglichkeit, zur Schule zu gehen und die Firma kooperiert mit Schulen und Universitäten. So gewährleistet die Firma Mitarbeitermotivation und trägt einen großen Beitrag zur Weiterentwicklung des Landes.

 

Furth-Unterzeitlarn / Menkofen

„Fairtex“

Produkt: Fair hergestellte Kleidung

Kooperation mit Bangladesh

Schwerpunkt aus den KLJB – Grundsätzen: ökologisch - nachhaltig - fair

Der Familienbetrieb „Fairtex“ stellt nachhaltige Kleidung in Bangladesh her. Dabei legt die Firma wert auf faire Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter, d. h. geregelte Arbeitszeiten, faire Lohnauszahlungen, ein gemeinschaftliches Miteinander im Betrieb und Gewinnbeteiligung. Die Kinder der Mitarbeiter sind während der Arbeitszeit betreut und die Familien haben die Möglichkeit, Wohnungen der Firma zu nutzen. Auch die Bildung der Kinder steht ganz oben auf der Prioritätenliste der Firma. Die Firma stellt Schulen bereit, nicht nur für die Kinder der direkten Mitarbeiter, sondern auch für die Kinder der Kooperationspartner im ländlichen Raum Bangladeshs. So trägt „Fairtex“ bei zur Weiterentwicklung des Landes im Bildungsbereich und fördert nachhaltig junge Menschen.

Zur Herstellung kooperiert die Firma mit Baumwoll-Bauern in Bangladesh und fördert somit die Landwirtschaft nachhaltig.

Die produzierte Ware wird im Internet und in fairen Läden verkauft, die Verpackung wird ökologisch hergestellt und es wird kein Plastik verwendet. Die Kleidung wird nach Deutschland importiert und dort vertrieben.

 

Rogglfing / Heiligkreuz

„Namiwa AG“

Produkt: Wasserversorgung und Stromerzeugung für Namibia

Kooperation mit Namibia

Schwerpunkt aus den KLJB – Grundsätzen: ökologisch – nachhaltig - fair

Für Namibia Strom zu erzeugen und das Land mit Wasser zu versorgen, das ist Kerngeschäft der Firma. Die AG unterstützt die Agrarwirtschaft, öffentliche Versorgungsstätten, wie z. B. Krankenhäuser und die ländlichen Regionen zur Fortentwicklung.

Die Mitarbeiter werden gerecht entlohnt, arbeiten unter fairen Bedingungen und haben Mitspracherecht, z. B. durch den firmeninternen Betriebsrat.

Die Firmengewinne bleiben nur zu 60% innerhalb der Firma. 40 % des Ertrags werden genutzt für die Weiterentwicklung des Landes, d. h. 30% kommen direkt der Bevölkerung zu Gute, 10 % fließen in landesinterne Hilfs- und Förderprojekte.